Willkommen

gemeinde geoWestlich an die Stadt Senftenberg angrenzend, liegt die Gemeinde Schipkau inmitten der traditionsreichen Niederlausitzer Braunkohlenregion. Zur Gemeinde zählen die Ortsteile Annahütte, Drochow, Hörlitz, Klettwitz, Meuro und Schipkau mit insgesamt 6.885 Einwohnern (8/2015). Die Flächengröße beträgt 68,6 km². Im Süden ist die Chemiestadt Schwarzheide mit der BASF Schwarzheide GmbH unser nächster Nachbar. Sie erreichen unsere Gemeinde am besten über die Autobahn A 13 mit ihrer Anschlussstelle Klettwitz. Von Dresden her beträgt die Fahrtzeit 45 Minuten und von Berlin eine Stunde. Weiterhin befinden sich im Gemeindegebiet mehrere gut ausgebaute Landesstraßen sowie - in den Nachbargemeinden - die Bundesstraßen B 96, B 156 und B 169. Durch die Ortsumfahrung Senftenberg ist der Schipkauer Ortsteil Hörlitz direkt an die neue Bundesstraße B 169 angeschlossen.

Zur Sicherstellung des Brandschutzes und der Hilfeleistung stehen 6 Ortsfeuerwehren bereit. Haupteinsatzschwerpunkte liegen vor allem in der technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen und Naturereignissen sowie in der Waldbrandbekämpfung. Auch die Absicherung der Veranstaltungen des Lausitzringes stellt die Kameraden immer wieder vor eine neue Herausforderung, welche dank der tatkräftigen Unterstützung umliegender Feuerwehren bewältigt wird.

Schipkauer Spenden für ihre Jugendfeuerwehr

Das Geld erreicht seinen Zweck: Schipkauer spenden für ihre Jugendfeuerwehr

Jugendfeuerwehr Schipkau Spende

 

Einen angenehmen Termin hatten kürzlich die jungen Leute der Schipkauer Jugendfeuerwehr, denn es galt, Danke zu sagen. Ziel war die Neue Pößnitzapotheke. Inhaberin Sabine Kempa hatte hier seit Oktober vergangenen Jahres eine Spendenbox zu Gunsten der Jugendfeuerwehr aufgestellt. „Seit Jahren bieten wir unseren Apothekenkalender an und bitten zugleich um Spenden“, so Frau Kempa, „und diesmal kam der Rekordwert von 704 Euro zusammen - dafür können wir unseren Kunden nur danken.“

Die Pößnitzapotheke rundete den Betrag auf 800 Euro auf und übergab ihn der Jugendfeuerwehr. „Von dem Geld beschafften wir u.a. neue Sweatshirts für unsere 18 Floriansjünger“, so Jugendfeuerwehrwart Sven Hoffmann. Zum Dank dafür gab es für die Apotheke einen Blumenstrauß. Ortswehrführer Holger Noack freut sich, dass die Jugendfeuerwehr stabil arbeitet. Dazu trug auch die im Jahre 2015 fertiggestellte Erweiterung der Räume für die Jugendfeuerwehr bei. „Über die finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde können wir nicht klagen“, so der Ortswehrführer, „aber trotzdem freuen wir uns natürlich über jeden zusätzlichen Spenden-Euro und damit Anerkennung durch die Einwohner.“

Im Gemeindegebiet bieten ebenso auch die Jugendfeuerwehren in Annahütte und Drochow sowie Meuro und Klettwitz gemeinsam eine sinnvolle Beschäftigung in der Jugendfeuerwehr an. Die Gemeinde arbeitet derzeit an der Gründung eines Fördervereins Feuerwehr, um zukünftig noch zielgerichteter für die Zwecke des Brand – und Katastrophenschutzes werben zu können.

Jugendfeuerwehr Meuro-Klettwitz sagt DANKE

Verabschiedung D. Neumann

Jugendfeuerwehr Meuro-Klettwitz dankt Detlef Neumann

Einen besonderen Jahresabschluss erlebten die jungen Mitglieder der Jugendfeuerwehr Meuro-Klettwitz im vergangenen Dezember. Nach über 15 Jahren Tätigkeit verabschiedete sich Detlef Neumann (r.) altershalber aus der Gruppe. Zum Dank und zur Erinnerung an die gemeinsamen Jahre gab es ein hochwertig angefertigtes Gruppenbild von der Jugendfeuerwehr.

Detlef Neumann war damit von Beginn an bei der Betreuung der Jugend dabei und wirkte am Aufbau der gemeinsamen Jugendfeuerwehr mit. Zuletzt hatte er das Amt des stellvertretenden Jugendfeuerwehrwarts inne. Die Leitung der kleinen Gruppe obliegt inzwischen Nadine Natusch. Gemeinsam beschäftigt man sich mit ersten feuerwehrtypischen Handgriffen. Spiel und Spaß kommen natürlich nicht zu kurz.

Auch die Führung der Gemeindefeuerwehr und die Gemeinde danken an dieser Stelle noch einmal Detlef Neumann für sein jahrelanges Engagement für die Jugendfeuerwehr!

Ortsfeuerwehr übt Rettung vom Eis

Opferrettung unter der Diskokugel: Die Annahütter Ortswehr trainiert die Rettung auf Eis

Hauptfoto

Hörlitz: Unter neugierigen Blicken der Eisbahn-Besucher trainierten die Kameradinnen und Kameraden der Annahütter Ortswehr kürzlich die Personenrettung auf dem Eis. Zum 4. Mal hatte dazu Eisbahn-Betreiber Olaf Oertel bereitwillig die Türen der Anlage für die Feuerwehr geöffnet.

Ziel der Übung war es, die Besonderheiten eines Einsatzes auf einer Eisfläche kennenzulernen. „Auf dem Eis bewegt man sich anders als sonst“, so Olaf Herzog, der den Termin organisiert hatte. „Laufen, drehen, Leine werfen – leicht rutscht man dabei in eine ganz andere Richtung, als gewollt.“

Dem entsprechend vorsichtig gingen die Kameradinnen und Kameraden die Übung auf glatter Fläche an. Während sich ein Kamerad als vermeintliches Opfer mitten auf der Eisfläche platzierte, hieß es für die anderen Mitglieder der Ortswehr, sich jeweils unter Selbstschutz an den Einsatzort heranzutasten. Dies geschah mit zwei Leitern, die man jeweils wechselweise vor sich herschiebt. Die ersten Handgriffe waren alles andere als einfach. Schnell rutschte die Leiter zu Seite oder verhakte sich mit der sonstigen Ausrüstung. Trotzdem war der Retter schon nach einer Minute am Einsatzort. Retter und Geretteter platzierten sich auf den Leitern, an denen Leinen befestigt waren. Auf Kommando zogen die übrigen Kameraden am Rande der Eisbahn die Personen zurück an das vermeintliche Ufer.

„Im Ernstfall muss die Rettung rasch gelingen, und deshalb üben wir dies hier auf der Hörlitzer Eisbahn“, so Herzog. Ein kurioses Bild ergab das Ganze dennoch: Während die Eisbahn-Besucher bei flotter Musik unter der Disko-Kugel weiter ihre Runden auf dem Eis drehten, probte gleich daneben die Annahütter Ortswehr höchstkonzentriert den Ernstfall auf dem Eis. Dabei sind die Annahütter froh, dass es die Trainingsmöglichkeit am Rande des Senftenberger Stadtgebiets gibt. Die nächsten derartigen Eisflächen finden sich erst bei den Profi-Eishockeyclubs in Weißwasser und Dresden. „Teiche und Seen haben wir in der Umgebung zur Genüge“, so Herzog, „und deshalb sollte man die dortigen  Gefahren bei Frostwetter ernst nehmen und nur sichere Eisflächen betreten.“

Die Ortswehr Annahütte war hier Vorreiter für diese Übung; am 28.02.2020 testen die Ortsfeuerwehren Meuro und Schipkau gemeinsam ihr Können.

           

 

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